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Walter Trier
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Walter Trier ist einer der heraussragenden Illustratoren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Heute gründet sich seine Bekanntheit wohl zuallererst auf seine farbenfrohen Illustrationen zu Erich Kästners Romanen, allen voran Emil und die Detektive (1929). Seine Kinderbuchillustrationen modellieren stets auch eine andere Welt, als sie Trier durch beide Kriege erleben mußte. In ihr kann man sich mit Freiheitsverlust und Gerechtigkeitssinn orientieren, sie bietet Klarheit, Wärme und Freundschaft. Seit vier Generationen wird die Liebenswürdigkeit seiner Bilder und die kräftige Farbgebung geschätzt. Für die Theateraufführung Emil und die Detektive in der Koblenzer Kulturfabrik (Okt./Nov. 2006) setzt sich Stefan Merkt mit dem Werk von Walter Trier (1890-1951) auseinander. Merkt erfreut damit nicht nur die Kinderherzen, sondern weckt auch geliebte Erinnerungen in uns Erwachsenen: Der Schüler Emil Tischbein fährt zum ersten Mal alleine mit dem Zug für eine Woche zu seiner Großmutter nach Berlin. "Eine Woche in der Großstadt - das wird bestimmt aufregend", denkt Emil. Aber was ihm dann passiert, das hat Emil nicht erwartet. Ausgerechnet das Geld, das er Großmutter geben soll, wird ihm gestohlen, als er im Zug einschläft. Während seine Großmutter und seine Kusine Pony Hütchen vergeblich auf Emils Ankunft warten, folgt Emil dem mutmaßlichen Dieb auf eigene Faust durch die Großstadt. Zum Glück lernt er Gustav, den Jungen mit der Hupe, und seine Detektive kennen, die Emil helfen wollen. Und ehe sie sich versehen, sind sie alle in ein großes Abenteuer verstrickt. Die Bilder dieser Serie wurden bereits ausgestellt in Berlin, Koblenz und Spaichingen. |
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